Elektro- oder Hybridauto? Wir sprechen über Unterschiede und Vorteile!

In diesem Artikel wollen wir Ihnen einen Überblick über die wesentlichen Vorteile aber auch über die Nachteile von Hybridantrieb und Elektroantrieb geben.  Im Unterschied zu anderen Ländern konnten sich PKW mit Hybridantrieb oder reinem Elektroantrieb, in Deutschland bisher nur sehr zähflüssig verbreiten. Am 01.01.2016 gab es in Deutschland 25.502 zugelassene Elektroautos sowie 130.365 Hybrid-PKW. Personenkraftwagen am 1. Januar 2016 Kraftfahrt-Bundesamt

Doch woran liegt  das? Warum ist die Fangemeinde so klein? Haben die Menschen vielleicht Angst vor neuer Technologie, dem Kaufpreis, der Reichweite oder sind Elektromobile und Hybridmobile einfach nicht „cool“ genug um sich damit sehen zu lassen? Alle Sorgen sind im Prinzip unbegründet, viele Vorurteile und Gerüchte halten sich dennoch bis heute sehr hartnäckig. Elektro- oder Hybridfahrzeuge sind längst keine Außenseiter mehr. Moderne Elektrofahrzeuge bieten in der heutigen Zeit fast jeden erdenklichen Komfort, ein attraktives und futuristisches Design, mehr regionale Reichweite als die meisten Menschen eigentlich benötigen und sie überzeugen auch im Bereich der finanziellen Vorteile. Selbst Elektroautos auf Supersportwagen-Niveau sind bereits verfügbar. Die unglaublich brachiale charakteristische Leistungsentfaltung bei Elektromotoren zaubert selbst eingefleischten Fans von Verbrennungsmotoren ein Grinsen auf das Gesicht. Ein prominenter Vertreter dieser Gattung ist der Tesla Model S P90D. Dieser Elektro-Sportwagen hat über 700 PS Systemleistung, er beschleunigt in 3 Sekunden von 0-100 Km/h, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 Km/h und hat eine Reichweite von bis zu 509 km (NEFZ).

Elektroantrieb – Vorteile und Nachteile

Ein PKW mit Elektroantrieb hat gegenüber einem PKW mit Verbrennungsmotor sehr viele Vorteile. Beispielsweise entstehen während der Fahrt keine schädlichen Abgase und die Fortbewegung erfolgt fast geräuschlos. Das ist gut für die Umwelt und angenehm für die Menschen. Wenn der Strom dann auch noch umweltfreundlich produziert wird, dann ist das ein echter ökologischer Erfolg. Im Vergleich mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor, ist ein Elektromotor auch deutlich effizienter. Haben Sie gewusst, dass bei einem Benzinmotor über 30% der Energie durch Wärme verloren geht? Ein moderner Elektromotor erreicht hingegen einen Wirkungsgrad von ca. 90%, also fließt fast die gesamte Energie in den Antrieb.

Bei den Unterhaltskosten kann ein Elektro-PKW ebenfalls voll überzeugen. Es ist zwar richtig, dass der Kaufpreis eines Elektrofahrzeugs noch relativ hoch ist, aber die effektive Kostenbelastung muss dabei immer berücksichtigt werden um einen fairen und objektiven Vergleich zu ermöglichen. Aktuell gibt es diverse staatliche Attraktivitätsprogramme wie eine Befreiung von der KFZ-Steuer, mehrere Tausend Euro Prämie beim Kauf eines Elektroautos und weitere Förderungen wie beispielsweise kostenfreies Parken in vielen Städten und noch viel mehr. Darüber hinaus ist ein voller „Tank“ mit Strom deutlich günstiger als eine Tankfüllung mit herkömmlichen Kraftstoffen wie Benzin oder Diesel. Auch die Werkstatt wird ein Elektroauto seltener sehen, denn es gibt deutlich weniger Verschleißteile. Teure Reparaturen von Lichtmaschine, Kühler, Getriebe, Auspuff etc. sind einem Elektro-PKW fremd, denn es gibt diese Teile in einem Auto mit Elektroantrieb nicht. Auch in der Pannenstatistik gehören die Elektro-PKW zu den Besten.




Wie bei jeder Mobilitätstechnologie gibt es auch beim Elektrofahrzeug einige Nachteile. Ob es jedoch wirkliche Nachteile sind, ist von der individuellen Situation, sowie den Mobilitätsanforderungen des jeweiligen Autofahrers abhängig. Wer beispielsweise überwiegend kurze oder kürzere Strecken fährt, dürfte mit einem Elektroauto mehr Freude haben als ein Vielfahrer. Wer sehr oft lange Strecken fahren muss, sollte dann eher über ein Auto mit Hybridantrieb oder Plug-In Hybridantrieb nachdenken. Ein zusätzlicher Verbrennungsmotor gleicht beim Hybrid-PKW den Reichweitennachteil eines Elektroautos aus. Der Nachteil beim Hybridantrieb ist dann jedoch wieder der herkömmliche Motorenlärm sowie die schädlichen Abgase durch die Verbrennung von Ottokraftstoff.

Beim Elektroauto ist das eigentliche Problem nicht die Reichweite sondern die oftmals noch sehr lange Ladezeit um die Batterien wieder aufzuladen. Es ist jedoch möglich ein Elektroauto unterwegs aufzuladen. Wer also etwas mehr Zeit mitbringt, kann so auch mit einem Elektroauto sehr lange Strecken zurücklegen. In Deutschland gibt es bereits ein sehr gut ausgebautes Netz von speziellen Stromladestationen. Diese sogenannten CCS-Ladestationen (Combined Charging System) arbeiten mit Gleichstrom, dadurch kann eine 80% Aufladung der Akkus innerhalb von 30-45 Minuten erreicht werden. Welche Ladetechnik genutzt werden kann, hängt davon ab, welche Systeme von dem Elektro-PKW unterstützt werden. Das CCS-System ist bei vielen Herstellern zum Beispiel nur als aufpreispflichtige Sonderausstattung zu bekommen.

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Wer sein Elektroauto beispielsweise Nachts in der Garage aufladen möchte, der kann zusätzlich vom günstigen Nachtstrom profitieren. Aber auch für die eigene Garage gibt es bereits sehr gute und leistungsfähige Lösungen wie eine „Wallbox“ oder eine Wechselstrom-Ladestation. Zahlreiche Kooperationen mit regionalen Stromversorgern und Servicedienstleistern ermöglichen eine sichere Versorgung mit schnellem und sicherem Strom. Ladezeiten von ca. 2-8 Stunden sind dann je nach Elektroauto und Batteriemodul möglich, wenn Sie an einer normalen Haushaltssteckdose aufladen, kann die Ladedauer abhängig vom Elektroauto und Batteriemodul ca. 6-24 Stunden dauern

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